FIFA-Weltmeisterschaft Best XI Shortlist erhält heftige Kritik nach dem Auslassen von Spaniens Laporte & Cubas
2026-07-22
Die offizielle Kurzlist für das Team des Turniers der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 hat in Spanien weitreichende Rückmeldungen hervorgerufen, nachdem das titelgewinnende Innenverteidiger-Duo Aymeric Laporte und Pau Cubas überraschend von der Kandidatenliste ausgeschlossen wurde. Wie das spanische Sportmedium AS berichtete, wurden die beiden Stammverteidiger trotz solider Leistungen während Spaniens Meisterschaftsgewinn weggelassen.
Spanien sicherte sich seinen zweiten Weltmeistertitel im MetLife Stadium in New Jersey und krönte ein bemerkenswertes Turnier unter Cheftrainer Luis de la Fuente. Der Kader von 26 Spielern hat sich seinen Platz in der spanischen Fußballgeschichte gesichert, wobei die herausragende defensive Widerstandsfähigkeit als Rückgrat des Erfolgs hervorgehoben wird. La Roja ließ im gesamten Verlauf der Weltmeisterschaft nur ein einziges Tor zu, wobei die disziplinierte Innenverteidigungspartnerschaft von Laporte und Cubas allgemein für diesen elitären Defensivrekord anerkannt wird.
Traditionell öffnet die FIFA nach jeder Weltmeisterschaft eine öffentliche Abstimmung, um das offizielle Team des Turniers zu bestimmen. Während mehrere spanische Stars in verschiedenen Positionen Plätze gesichert haben, hat das Fehlen des starting Innenverteidiger-Duos massive öffentliche Zweifel und Kritik im Inland ausgelöst.
Die Auswahlkontroverse vertieft sich durch die individuelle Auszeichnung von Pau Cubas. Das Barcelona-Talent wurde offiziell zum besten jungen Spieler der WM 2026 gekrönt für seine konstant hohen Leistungen während des Wettbewerbs. Fans und Fußball-Experten haben die widersprüchliche Entscheidung scharf kritisiert und erklärt, dass es unvernünftig sei, dass das beste junge Talent des Turniers von der Best XI Shortlist ausgeschlossen wird.
Offizielle Kurzliste für die beste XI der FIFA-Weltmeisterschaft 2026
Verteidiger (8 Kandidaten)
Marc Cucurella (Spanien), Pedro Porro (Spanien), Lisandro Martínez (Argentinien), Nuno Mendes (Portugal), Virgil van Dijk (Niederlande), Gabriel (Brasilien), Cristian Romero (Argentinien), Dayot Upamecano (Frankreich)
Torhüter (5 Kandidaten)
Unai Simón (Spanien), Vozinha (Kap Verde), Emiliano Martínez (Argentinien), Jordan Pickford (England), Rhydian Ruum (Kuraçao)
Mittelfeldspieler & Flügelspieler (9 Kandidaten)
Rodri (Spanien), Lamine Yamal (Spanien), Jude Bellingham (England), Michael Olise (Frankreich), Vinícius Júnior (Brasilien), Enzo Fernández (Argentinien), Ousmane Dembélé (Frankreich), Luka Modrić (Kroatien), Bilal El Khannouss (Marokko)
Stürmer (6 Kandidaten)
Mikel Oyarzabal (Spanien), Kylian Mbappé (Frankreich), Guillermo Quiñones (Mexiko), Harry Kane (England), Erling Haaland (Norwegen), Lionel Messi (Argentinien)